Als in Milas Schule plötzlich Plätze leer bleiben, ohne dass jemand darüber spricht, beginnt sie, genauer hinzusehen. Zusammen mit Ben, Leni und Jamal merkt sie, dass das Verschwinden kein Zufall ist, sondern Teil eines Systems, das Ordnung verspricht und dabei leise entscheidet, wer bleibt und wer nicht.
Was als Beobachtung beginnt, wird zu einer Haltung. Und was sichtbar wird, zieht Konsequenzen nach sich, nicht nur für die Schule, sondern auch für die Jugendlichen selbst.
Der Club der fast normalen Kinder ist ein literarischer Jugendroman über Wahrnehmung, Verantwortung und die Macht funktionierender Systeme. Ein ruhiges, spannungsvolles Buch über das, was auffällt, bevor es benannt werden kann. Und darüber, warum Hinsehen immer einen Preis hat.
Für Leserinnen und Leser ab ca. 12 Jahren - und für Erwachsene.
Jonas Richter schreibt Romane über Jugendliche an den Rändern von Ordnungssystemen. Seine Texte beschäftigen sich mit Wahrnehmung, Verantwortung und den leisen Formen von Macht, die dort entstehen, wo Strukturen funktionieren.
Im Zentrum stehen Figuren, die aufmerksam werden, bevor sie handeln. Richter interessiert sich für Verschiebungen: für die Momente, in denen etwas auffällt, bevor es benannt werden kann. Und für das, was es kostet, diesen Moment ernst zu nehmen.
Der Club der fast normalen Kinder ist ein literarischer Jugendroman.
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