Ein literarischer Roman über Sehnsucht, verpasste Momente und die Liebe in einer fremden Stadt Budapest im Sommer. Hitze auf Asphalt, Stimmen in fremder Sprache, Nächte voller Musik. Max wird beruflich in die Stadt geschickt - und findet sich in einem Zwischenraum wieder: zwischen Ankommen und Weggehen, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Dann ist da Emma. Ihre Begegnungen sind fragmentarisch, intensiv, flüchtig. Gespräche, die abbrechen. Berührungen, die zu spät kommen. Entscheidungen, die nicht getroffen werden. Während Max versucht, die Welt zu ordnen, lebt Emma sie. Zwischen Bars, Straßen, Taxifahrten und stillen Momenten entsteht eine Beziehung, die sich jeder klaren Form entzieht - getragen von Sehnsucht, Missverständnissen und der Angst, den entscheidenden Schritt zu verpassen. In klarer, reduzierter Sprache erzählt dieser Roman von einer Liebe, die sich im Zögern formt - und daran fast zerbricht.
Ein literarischer Text über das, was zwischen zwei Menschen geschieht, wenn alles möglich scheint - und nichts entschieden wird.
Hieronymus lebte sechzehn Jahre im Ausland, in Russland, Libyen und Ungarn. Heute lebt und schreibt er in Deutschland. Seine Texte kreisen um Menschen am Rand, um Absturz, Rausch, Schuld und die Frage, was bleibt, wenn Halt und Ordnung zerfallen.
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