Briefe schreiben im Wandel der Zeiten und andere Postgeschichten
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Briefe schreiben im Wandel der Zeiten und andere Postgeschichten

Ausgewählte historische Aspekte eines Genres im Unter- oder Übergang

Björn Seidel-Dreffke, Werner Schwarz

Geschichte & Biografien

Hardcover

480 Seiten

ISBN-13: 9783696777173

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 01.09.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Brief Literatur, Wesendonck Wagner Spengler, Religion Biografie, Post Rohrpost Berlin, Geschichte Briefe 11. bis 20. Jahrhundert

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Die Geschichte des Briefes ist beinahe so lang wie die Geschichte der menschlichen Zivilisation. Kommunikation war und ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch hat sich deren Form in den letzten Jahren rasant verändert.
Die Autoren dieses Buches "Briefe schreiben im Wandel der Zeiten und andere Postgeschichten", Björn Seidel-Dreffke und Werner Schwarz, widmen sich auf unterschiedliche Weise den verschiedenen Epochen brieflichen Austauschs, so dass sich zwei Teile des Buches ergeben.
Im Teil 1 widmet sich Seidel-Dreffke Aspekten der Geschichte der Briefkultur - u. a. religiösen Sendschreiben, Facetten der deutschen Briefkultur vom 11. bis zum 18. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert schwerpunktmäßig dem Briefwechsel Richard Wagners mit seiner ersten Frau Minna, seiner Muse Mathilde Wesendonck und seiner zweiten Frau Cosima. Den Abschluss des Teils bilden wichtige Aspekte der Korrespondenzen des Untergangspropheten Oswald Spengler.
Im Teil 2 beschreibt Werner Schwarz humoristisch und sarkastisch Facetten und Erlebnisse rund um die deutsche Post heute. So befasst er sich mit den negativen Auswirkungen der KI auf Post und Gesellschaft, berichtet aus eigenem Erleben über postalische Unzulänglichkeiten. Lesenswert ist auch sein Bericht über Geschichte und Umbau des Kreuzberger Postturms.
Björn Seidel-Dreffke

Björn Seidel-Dreffke

Dr. phil. habil., geboren 1963, wohnhaft in Berlin, 1978-1982 Besuch der Russischspezialschule Wickersdorf, 1982-1987 Studium der russischen Literatur in Kasan, UdSSR, ab 1987 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR im Projekt Russische Literatur des 19. Jahrhunderts bei Prof. Dieckmann, ab 1990 Universität Potsdam, Institut für Slawistik, Gastseminare an der Universität Rostock, 1991 Dissertation zu "Die Haupttendenzen der internationalen Gogol'forschung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (deutschsprachiges Gebiet, USA, Großbritannien, Sowjetunion)" in Rostock, 2004 Habilitation zu "Die russische Literatur Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Theosophie E. P. Blavatskajas. Exemplarische Untersuchungen. (A. Belyj, M. A. Voloshin, V. I. Kryzanovskaja, Vs. S. Solov'ev)" in Halle, habilitierter Slawist (Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte), 2004 wissenschaftlicher Dokumentar mit Feldseminaren beim SWR Baden-Baden, Bundesarchiv Filmarchiv (Bundesfilmarchiv) mit der Abschlussarbeit zu "Überlegungen zur Erarbeitung eines kontrollierten Vokabulars für den russischsprachigen Dokumentarfilmbestand im Bundesarchiv-Filmarchiv Berlin" in Potsdam, 2006 DEFA-Stipendium "100 Jahre Hans Klering. DEFA-Direktor und Vorstandsvorsitzender, Regisseur, Darsteller und Sprecher, Autor und Grafiker" in Berlin, seit 2004 Privatdozent und freiberuflicher Autor, Übersetzer, Dolmetscher und Lektor, Autor zahlreicher Bücher, Aufsätze, Lexikonartikel und Internetbeiträge (seidel-dreffke.blogspot.com/p/bibliografie.html), seit 2013 Projektleiter der Mediengruppe Arge IAVM in Berlin-Hohenschönhausen (arge-iavm.blogspot.de), seit 2013 2. Vorsitzender des Mathilde-Wesendonck-Verbandes (mathilde-wesendonck-verband.blogspot.de). Seit 2026 im Ruhestand.

Website: https://seidel-dreffke.blogspot.com

Werner Schwarz

Werner Schwarz

Er wuchs mit sechs Geschwistern bei seiner Mutter in Westberlin auf. Mit dem Entzug des Sorgerechts ihrer Mutter durch das Jugendamt Berlin wurden er und seine 6 Geschwister am 1. Februar 1965 der elterlichen Erziehung entzogen. Die Kinder wurden mit den Jahren getrennt und verloren sich aus den Augen.  
Werner Schwarz wuchs dabei in sieben Kinderheimen in drei Bundesländern auf und besuchte in dieser Zeit sechs verschiedene Schulen. Erst im hohen Erwachsenenalter fand sich ein Teil der Kinder wieder, fanden aber nie wieder zueinander. Aus der Zeit in den Heimen und dessen Folgen in späteren Jahren berichtet Schwarz in seinen Büchern von Gewaltexzessen, sexuellem Missbrauch, Prügelstrafen, Züchtigungen, Vernachlässigungen in der Erziehung, der Ernährung und schulischen Bildung, Drogen, Alkohol und Spielsucht, Prostitution, Beschaffungskriminalität, Gefängnisstrafen, Suizid, Mord und anderen Tragödien.
Werner Schwarz begann im Alter von 16 Jahren eine Lehre als Binnenschiffer in der Rheinschifffahrt und seinen Nebenwasserstraßen. Er wurde danach Matrose, Steuermann und Kapitän. 1983/84 wurde er Marinesoldat der deutschen Bundesmarine (Turbinengast) auf der Fregatte BRAUNSCHWEIG, kehrte zurück in die Binnenschifffahrt und blieb bis 2021 auf diversen Fracht- und Tankschiffen auf den europäischen Binnengewässern tätig.
Diese Erlebnisse wurden in "Schlechtwetterzonen" Band I und II dokumentiert (schlechtwetterzonen.de).  
2021 wurde er EU-frühverrentet. Er lebt in Berlin.

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