ER Sie glaubt, diese Geschichte hätte an ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag begonnen. Das hat sie nicht. Ich kannte ihr Feuer, lange bevor sie wusste, dass es in ihr brannte. Ich kenne ihren Namen. Ihr Blut. Ihr Erbe. Und ich kenne die Männer, die sie tot sehen wollen. Mein Auftrag war einfach: Beschütze die Erbin. Niemand hat mir gesagt, was ich tun soll, wenn sie anfängt, mir zu vertrauen. Wenn sie mich ansieht, als wäre ich nicht einer der gefährlichsten Männer in ihrer Welt. Wenn aus meinem Auftrag etwas wird, das ich nicht mehr kontrollieren kann. Ava ist nicht nur die Frau, die ich beschützen soll. Sie ist mein Feuer. Und wenn diese Welt Krieg will, um sie mir zu nehmen, dann bekommt sie einen. Willkommen in der Bloodline.
Anie B. Mert ist 37 Jahre alt, zweifache Jungsmama, leidenschaftliche Geschichtenerfinderin und vermutlich der einzige Mensch, der seine eigenen Buchcharaktere erst erschafft, dann emotional zerstört und sich anschließend darüber beschwert, wie traurig das alles ist. Wenn sie nicht gerade versucht, ihre beiden kleinen Gremlins davon abzuhalten, das Haus auseinanderzunehmen, sitzt sie am Laptop und überlegt, wem sie als Nächstes das Herz brechen könnte. Ihren Figuren, ihren Leserinnen oder sich selbst. Meistens trifft es alle drei. Ihre Geschichten bewegen sich irgendwo zwischen Liebe, Leidenschaft, gefährlichen Männern, starken Frauen und der berechtigten Frage, ob man für ein Happy End wirklich erst durch die Hölle gehen muss. Anie liebt schwarzen Humor, unerwartete Wendungen und Charaktere, die grundsätzlich nicht das tun, was sie ursprünglich für sie vorgesehen hatte. Besonders gern schreibt sie über Menschen, die eigentlich dringend eine Therapie bräuchten, stattdessen aber lieber einander küssen, bedrohen oder heiraten. Privat ist sie deutlich harmloser. Meistens jedenfalls. Sie liebt das Schreiben, Fahrradtouren, Paprikachips und die seltenen Momente, in denen niemand Mama! ruft. Ihr Lebensmotto als Autorin? Ich habe einen Plan. Meine Charaktere leider nicht. Und falls ihre Leserinnen nach dem nächsten Plot-Twist therapeutische Unterstützung benötigen, möchte sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie für emotionale Schäden keine Haftung übernimmt. Sie schreibt schließlich Bücher. Keine Gebrauchsanweisungen für ein glückliches Leben.
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