Urgroßvater Emil Lumbeck revolutionierte einst mit der Kaltklebebindung die physische Buchwelt. In seiner rebellischen Tradition bricht Maddin 'Flash' Gordon Brown nun sämtliche narrativen Konventionen. Seine Gonzo-Progressive-Death-Metal-Rockoperette ist ein roher, anarchistischer Überlebenskampf gegen die zelluläre Kernschmelze. Angetrieben von den tonnenschweren Riffs von Opeth und der Death-Metal-Band 1914 flüchtet er aus der klinischen Unterwelt des finsteren Zauberers Sorceress direkt auf die Straße. Sein waghalsiges Ziel: Die magische Drei-Stunden-Grenze im Marathon zu unterbieten. Dieser kompromisslose Trip, tief im Herzen seinen Kindern Melinda und Silas gewidmet, beweist schonungslos, wie man dem Schicksal lachend den Mittelfinger zeigt.
Maddin 'Flash' Gordon Brown, Jahrgang 1966, ist Leichtathlet, Grenzgänger und literarischer Anarchist. Nach einem Studium der Agrarwissenschaften (Fachrichtung Gartenbau) in den frühen 1990er-Jahren verschrieb er sich dem kompromisslosen Gonzo-Stil, beeinflusst von der radikalen Subjektivität Hunter S. Thompsons. Seine Texte sind wie die Musik von Opeth: düster, progressiv, komplex und unvorhersehbar. Wenn er nicht gerade als Energiewesen auf der Tartanbahn durch den dunklen Tunnel läuft und Raum und Zeit dabei ineinander fließen, arbeitet er im sozialen Bereich mit Menschen mit Assistenzbedarf. Mit seinem Debütwerk liefert er den ultimativen Soundtrack für die absolute Freiheit.
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