Black Water begann in einem Moment, in dem alles zum Stillstand kam, an einem Punkt, an dem vertraute Identitäten, Rollen und Erzählungen nicht mehr trugen und Loslassen zum einzigen Weg wurde. Das Buch bewegt sich durch Leere, Verlust und radikale Selbstkonfrontation, durch Räume, in denen Gewissheit zerfällt und Sprache ihres Trostes beraubt ist. Es richtet den Blick auf das, was bleibt, wenn frühere Selbstbilder wegfallen, und auf die fragile Klarheit, die aus dieser Tiefe entstehen kann. Black Water bietet keine Auflösung. Es verweilt bei Offenlegung, Stille und der Notwendigkeit, dem zu begegnen, was nicht vermieden werden kann.
Güldenur Heiland arbeitet mit Sprache, Bildern und Erinnerung. Sie studierte Kommunikationsdesign und erhielt mehrere Auszeichnungen für ihre Kurzfilme. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Fotografie, Literatur und inneren Landschaften, stets an jenen Orten, an denen etwas endet und etwas anderes wortlos beginnt. Ihr Schreiben entsteht aus Brüchen, aus Stille und aus Momenten radikaler Klarheit. Sie schreibt nicht, um zu erklären, sondern um zu bewahren, was sonst im Schweigen verschwinden würde. Schwarzes Wasser ist ihre erste literarische Veröffentlichung.
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