In der idyllischen Voreifel zwischen Rheinbach und Wormersdorf stößt der Landwirt Karl-Heinz Breuer auf seinem Feld auf ein vergrabenes Fass mit unbekanntem Inhalt. Noch bevor er seine Entdeckung öffentlich machen kann, wird er ermordet aufgefunden. Die junge Kriminalhauptkommissarin Mara Winter übernimmt die Ermittlungen und erkennt schnell, dass hinter dem Mord weit mehr steckt als ein gewöhnliches Verbrechen. Während Mara tiefer gräbt, stößt sie auf Hinweise auf jahrzehntelang verschwiegene Umweltverbrechen, illegale Entsorgung giftiger Chemikalien und ein Netz aus wirtschaftlichen Interessen, kommunalen Verbindungen und gezieltem Schweigen. Im Zentrum stehen dubiose Bauprojekte, einflussreiche Investoren und der Mitarbeiter des Bauamtes Jens Markowski, dessen Vergangenheit in der Entsorgungsbranche Fragen aufwirft. Je näher Mara der Wahrheit kommt, desto deutlicher wird, dass jemand alles daran setzt, die Vergangenheit im Boden verborgen zu halten. Die Ermittlungen führen sie von den Feldern der Voreifel bis zu einer stillgelegten Kiesgrube, in der offenbar noch weit größere Geheimnisse lagern. Dabei gerät sie zunehmend selbst unter Druck und erkennt, dass die Täter möglicherweise weit mächtiger sind als zunächst angenommen. Bitterer Boden verbindet klassische Krimispannung mit regionalem Flair und aktuellen Themen wie Umweltkriminalität, Korruption und dem Konflikt zwischen Tradition und wirtschaftlichem Wandel. Die atmosphärische Kulisse der Voreifel bildet den Hintergrund für einen düsteren Kriminalroman über Schuld, Verdrängung und die Frage, wie lange sich die Wahrheit begraben lässt.
Richard Feldmann Jahrgang 1953 Dipl. Betriebswirt im Ruhestand Wohnhaft in Rheinbach-Wormersdorf Vor seinem Ruhestand war er in leitenden Positionen im Buchhandel tätig, unter anderem als kaufmännischer Leiter beim Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf und als Geschäftsführer der Universitätsbuchhandlung Bouvier in Bonn. Feldmann bemüht sich ehrenamtlich um die Erforschung der Geschichte der Tomburg. Er stellte durch eigene Recherchen langjährige Annahmen über das Zerstörungsjahr der Burg infrage und setzt sich intensiv für den Erhalt der bekannten Burgruine ein. Engagement im Ehrenamt: Er ist Schatzmeister (Kassenwart) des Vereins Freundeskreis Tomburg e.V., der sich um die Pflege und Erforschung der Burgruine kümmert. Zudem engagierte er sich in der Bürgerinitiative Lärmschutz für Wormersdorf.
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