In der Gegend von Avignon, im Süden Frankreichs, geschehen mehrere Morde. Alle scheinen ebenso kunstvoll wie erbarmungslos inszeniert. Trotz aller Variation scheint die eigentliche Tötungsmethode dabei eine zentrale Rolle zu spielen, und es wird zügig klar, dass es sich um einen Serienmörder handeln muss. Die Zusammenhänge bleiben aber für Ravenar, den ermittelnden capitaine der police judiciaire, umso länger im Dunkeln, als es sich bei den Opfern durchweg um Deutsche handelt, die weder in Frankreich lebten noch Urlaub machten. Es dauert lange, bis endlich die Idee aufschimmert, dass die aktuellen Verbrechen mit einem Kriegsverbrechen in Verbindung stehen könnten, das sich fast 70 Jahre zuvor in Tarascon auf grausame Weise ereignet hat. Die Ermittlungen spielen sich sowohl im hellen Sonnenlicht des Mittelmeers, als auch bei Unwetter und Mistral, manchmal an anheimelnden, manchmal an eher unheimlichen Orten im Rhône-Delta ab. Um die Hintergründe aufzuspüren zu können, hat Ravenar seine sehr eigenen, psychologischen Methoden; im Umgang mit anderen ebenso, wie mit sich selbst. Er bekommt dabei verlässliche Unterstützung sowohl vom befreundeten Ermittlungsrichter, Alkère, der ebenfalls mit dem Fall betraut ist, als auch von Dr. Hellweg, seinem Psychoanalytiker. Geerdet wird Ravenar immer wieder durch die Beziehung zu Séline, seiner langjährigen Freundin, mit der es ebenso in romantisch-erotischen Stunden wie auch im Streit recht handfest zugehen kann, bis schließlich beide wieder wissen, wo im Leben oben und unten ist.
Der Autor ist seit mehr als zwei Jahrzehnten als Psychoanalytiker in eigener Praxis tätig und ist von daher sowohl mit Abgründen als auch mit Untiefen der menschlichen Psyche mehr als vertraut. Er lebt und arbeitet in einer größeren deutschen Stadt in der Nähe des französischen Sprachraums und verbringt seine freie Zeit in seiner Wahlheimat in Frankreich. Anregungen, Kritik und Fragen an: AntoineduFont@gmx.de
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