Manche Menschen merken ein Gefühl, bevor sie wissen, wie es heißt. Andere merken es kaum, weil die Verbindung zwischen Körper und Wort bei ihnen nie richtig gelegt wurde, obwohl das Gefühl selbst die ganze Zeit da ist. Für beide ist dieses Buch gedacht.
Einundzwanzig Gefühle, jedes mit einer kurzen Einordnung, die zeigt, wo es zwischen seinen Nachbarn liegt, und einem Gedicht, das es so in den Körper holt, wie es sich anfühlt, wenn es tatsächlich passiert.
Eine Reihenfolge, der man folgen müsste, gibt es nicht. Man blättert, bis ein Wort auftaucht, bei dem sich im Bauch etwas regt, und fängt dort an
Nayla Feron schreibt über das, was zwischen Körper und Bewusstsein verloren geht und wiederkommt. Ihre Texte verbinden genaue Beobachtung mit einer Sprache, die nichts beschönigt.
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