Beobachtung und Dokumentation gehören zu den zentralen Aufgaben pädagogischer Fachkräfte im Early Excellence-Ansatz. Doch wie werden sie im Alltag umgesetzt? Welche Herausforderungen, Spannungsfelder und ethischen Fragen entstehen dabei? Auf Grundlage einer ethnographischen Dissertationsstudie eröffnet diese Praxisbroschüre entlang ausgewählter Beispiele Einblicke in konkrete Beobachtungs- und Dokumentationspraxis. Reflexionsfragen laden dazu ein, die eigene Praxis zu hinterfragen und Beobachtungs- und Dokumentationsprozesse aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
Magdalena Hartmann, M.A., studierte Allgemeine Erziehungswissenschaft und Diversity Education mit dem Schwerpunkt Pädagogik der frühen Kindheit. Nach Tätigkeiten an der Leibniz Universität Hannover, der Region Hannover und der Universität Osnabrück arbeitet sie seit August 2025 im Niedersächsischen Kultusministerium. Im Rahmen ihrer Promotionsstudie untersucht sie ethnografisch das Early Excellence-Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren. Darüber hinaus forschte sie in zwei von der Heinz und Heide Dürr Stiftung geförderten Projekten zu dem Übergang von der Kita in die Grundschule im Kontext des Early Excellence-Ansatzes sowie zur Anwendung der ressourcenorientierten Beobachtungssystematik in Deutschland.
Heinz und Heide Dürr Stiftung (Hrsg.)
Die Heinz und Heide Dürr Stiftung engagiert sich nach dem Stifterwillen breitgefächert. Sie fördert und finanziert Projekte in den drei Bereichen: Wissenschaft und Forschung, Bildung und Soziales sowie Kunst und Kultur mit dem Schwerpunkt auf das deutschsprachige Theater. Die Heinz und Heide Dürr Stiftung fördert Bildungsprojekte, damit gute Startbedingungen für Kinder zu einer besseren Gesellschaft führen. In diesem Bereich engagiert sie sich vor allem für die frühkindliche Bildung. Insbesondere unterstützt sie Projekte, die sich an den Early Excellence-Ansatz anlehnen und auf Elternpartizipation ausgerichtet sind.
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