Dieses Beibuch soll als Bestandteil oder Anhang meiner Patientenverfügung angesehen werden. Es verfolgt aber darüber hinaus auch noch weitere Zwecke: - es soll darlegen, wie schwer es Sterbewilligen, insbesondere in Deutschland, gemacht wird, ihren Willen durchzusetzen. - es soll meiner Tochter und meinen engsten Freunden dabei helfen, mit Leichtigkeit über meinen Tod hinwegzukommen, ihn nicht als ein Unglück der besonderen Art aufzufassen, sondern als einfacher Teil des gewöhnlichen Laufs der Dinge. - schließlich soll es dazu animieren, die unterbelichteten Themen Sterben, Tod und Suizidhilfe aus der gesellschaftlichen Tabuzone zu holen.
Geboren 1964 in Euskirchen. Nach einem Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität zu Köln zog es den Autor nach Westafrika, um sich mehrere Jahre bei der Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten zu engagieren. Zurück in Deutschland arbeitete er als Diplom-Verwaltungswirt fortan über 20 Jahre in der Wohnungslosenhilfe der Stadt Köln.
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