Auf Einladung seines Verlegers reist der Starautor Theo Retisch mit dem ICE von Augsburg nach Hamburg, um in der ausverkauften Elbphilharmonie aus seinem Bestseller "Richard.Sechzehn.Panzerjäger." zu lesen. Doch die Fahrt verläuft nicht annähernd so reibungslos wie erwartet: während Retisch nur in Ruhe den Ablauf seiner Lesung vorbereiten will, kommt es zu unverhofften, teils erschütternden Begegnungen mit Menschen im Zug, aber auch zur Auseinandersetzung mit Erinnerungen an seine Vergangenheit und die Menschen, die in seinem Leben auf unterschiedliche Weise eine Rolle spielten. Und im Hauptbahnhof Hamburg wartet dann auch noch ein politischer Schockmoment, der plötzlich alles in Frage stellt.
Hubert Berger ist für seine Freunde so etwas wie ein bodenständiger Weltenbummler, vor allem aber ein Talent auf vielen Ebenen. Auf dem Lechfeld südlich von Augsburg aufgewachsen und bis heute dort daheim, mit 17 Deutscher Jugendmeister im Diskuswerfen, mit 21 Fußballprofi beim FCA, mit 47 Senioren-Weltmeister im Diskuswerfen, entdeckte er mit Anfang 50 das Schreiben für sich. Unter dem Pseudonym Theo Retisch beschäftigte er sich mit zwei brisanten Themen: Mobbing und Doping. Welche Folgen der systematische Psychoterror am Arbeitsplatz haben kann, beschrieb er in seinem Roman "Wenn die Nacht den Tag nicht mehr erneuert" (2008). Wie eine Sportlerkarriere verlaufen kann, wenn man zu verbotenen Substanzen greift, schildert sein Roman "Das Schweigen der Hämmer" (2012), in dem er sein Insider-Wissen verarbeiten konnte. Einige Jahre betrieb er seinen eigenen Verlag, mit dem er 2013 auch auf der Leipziger Buchmesse vertreten war.
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