Über Jahrhunderte hinweg beruhte der soziale Frieden moderner Gesellschaften auf einem stillschweigenden Vertrag: Wer arbeitet, erhält Einkommen, Anerkennung und Teilhabe. Dieser Vertrag löst sich auf. Technologischer Fortschritt und Automatisierung steigern die Produktivität - doch sie reduzieren den Bedarf an menschlicher Arbeit. Gleichzeitig konzentrieren sich Einkommen und Macht zunehmend bei jenen, die Produktions- und Verteilungssysteme besitzen. Arbeit verliert ihre Rolle als Integrationsmechanismus, während sie kulturell weiter überhöht bleibt. Das Ergebnis ist eine wachsende Kluft zwischen ökonomischem Überfluss und sozialem Ausschluss. Dieses Buch verfolgt eine zentrale Fragestellung: Ist eine stabile, demokratische Gesellschaft ohne eine neue Form der Einkommensverteilung überhaupt denkbar?
1968 in Bückeburg (Niedersachsen) geboren 1995-2014 wohnhaft nahe Cottbus (Brandenburg) 2014-2022 wohnhaft nahe Berlin 2022- ... wohnhaft im Kreis Minden-Lübbecke
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