Bâtin heißt: das Verborgene. Das Innere hinter allem, was man sieht.
Von einem Baum sehen wir Krone und Früchte. Was ihn trägt, liegt unter der Erde: der Boden und die Wurzeln. Beim Menschen ist es genauso.
Yakup klammert. Lisa zieht sich zurück. Beide sind erfunden, und doch kennst du sie. Mit ihnen geht dieses Buch nach innen, mit der Psychologie und mit der alten Weisheit der Aleviten und Sufis.
In drei Teilen, Der Boden, Der Weg und Die Erkenntnis, führt das Buch von den Prägungen der Kindheit über die vier Tore und vierzig Stufen der alevitischen Lehre bis zu der Frage, was am Ende bleibt. Verse von Mevlânâ, Yunus Emre, Pir Sultan Abdal und Hatayi begleiten den Weg, dazu eigene Gedichte des Autors.
Es legt frei, was schon da ist: Urvertrauen, Freiheit, Liebe und Selbstwert. Wir alle tragen dieses Fundament in uns. Der Weg dorthin führt durch das eigene Leben, bis die Verbindung zur Quelle spürbar wird.
Du bist schon die Antwort. Du musst nur die Frage dazu finden.
Cem Ertürk wurde 1975 in Bafra geboren, einer Kleinstadt am Schwarzen Meer in Anatolien, Türkei. Er wuchs bei seinen Großeltern auf und kam mit fünf Jahren nach Deutschland. Seinen Vornamen gab ihm sein Großvater, nach dem Cem, der Versammlung der Aleviten. Religion, Philosophie und Geschichte begleiten ihn seit seiner Jugend. Er schreibt Gedichte und veröffentlicht Lieder auf seinem YouTube-Kanal. Bâtin ist sein erstes Buch.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.