Die Welt ertrinkt in Ablenkung; gefangen in der Schleife der Dopamin-Pandemie. Scrollend, konsumierend, jagend nach Stimulation, merkt niemand, dass seine Aufmerksamkeit sein eigentliches Leben zerrinnt.
Sie erkennt: Sobald sie kein Handy in der Hand hat, wird sie von endlosen Gedankenschleifen attackiert und nicht nur sie, sondern alle um sie herum.
Bis ein Traum Rumi ruft, nach innen zu reisen, endlich ihren Gedanken-Dämonen zu begegnen sich selbst zu stellen.
Eine Reise durch das Tal von Quf führt durch sieben Täler der Liebe, jedes nimmt ihr Masken, Überzeugungen, selbst ihre Wahrnehmung bis nichts bleibt außer dem zerstreuten Geist, bereit gezähmt und aufgelöst zu werden.
In diesem Band durchschreitet Rumi die ersten Täler, geführt von schelmischen Weisen und törichten Liebenden: Hafis, Hegel, Laozi, Attar, Krishnamurti, Jung jeder zerreißt, was sie zu wissen glaubte.
Dieses Buch ist ein Weckruf, gewoben mit Psychologie, Sufi- und Zen-Weisheit. Es ist ein Spiegel.
Die Hauptfrage, mit der ich mich in diesem Buch auseinandersetze, lautet: Wer bin ich? Was für eine unmögliche Frage! Sind nicht all meine Rollen nur vorübergehende Masken, die ich trage? Eine Zeit lang identifizierte ich mich als Psychologiestudent, dann als Neo-Jungianer, dann als Podcaster, als Zen-Wegwanderer, als Sufi. Später als Krankenpfleger, der als Karma-Yogi dient. Dann war ich niemand und nichts doch auch das war nur eine weitere Maske. Am Ende erkannte ich: Hinter all diesen Rollen und Masken bin ich einfach nur ein gewöhnlicher Mensch.
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