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August der Glückliche
Traum und Courage des Herzogs von Gotha - Eine Spurensuche
Reimund Frentzel (Hrsg.)ePUB
12,1 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783756297849
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 23.06.2022
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
9,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosVorliegende Monographie ist mit ihrem Erscheinen im Frühjahr 2022 die erste Publikation, die sich dem ernestinischen Herzog August von Sachsen-Gotha und Altenburg (1772-1822) widmet. August war Urahn des britischen Königshauses, doch vor allem ein poetisch gesonnener Pazifist, Antimilitarist und Feminist seiner Epoche. Als Protegé Napoleons berühmt und bewundert, später bis zur Karikatur geschmäht und schließlich verdrängt, hatte der Herzog sich in Kriegszeiten als furchtloser Beschützer Gothas bewährt, der seinen Landen hohe Steuern ersparte. 1818 trat er gegen Widerstand des Landtages für eine konstitutionalisierte Regierungspraxis ein und wollte die Steuerpflicht für alle, auch die Regentenfamilie, durchsetzen. Das in seiner Epoche einzigartige Idyll »Ein Jahr in Arkadien. Kyllenion« erschien 1805 anonym und beschreibt die glückliche Liebe zweier Jünglinge sowie die Eroberungen selbstbewusster junger Frauen: »Im Freien will ich frei mich dünken.«
Der Bogen aus der Vergangenheit verweist in die Gegenwart. Brühl offeriert mit seinem Materialbuch eine Fülle an Themen, Querverweisen und bislang unbeachtete Dokumente. Es finden sich nicht nur das Weimar der Klassiker Goethe und Schiller, auch Wieland, Melchior von Grimm oder Madame de Staël, der Naturwissenschaftler Blumenbach, Wilhelm von Humboldt, Bettina von Arnim, nicht zuletzt der Komponist Carl Maria von Weber.
Die vom Herzog bedeutend erweiterten Sammlungen auf Schloss Friedenstein werden erörtert und Fragen aufgeworfen wie:
Was schätzte Napoleon an dem »Kleinen Herzog von Gotha«?
Wofür wurde er von seinen Untertanen so geliebt?
Worüber sprach August mit Goethe?
Wie ging der Herzog mit den deutschen Burschenschaftlern um?
Was hat es mit der berühmten Phallus-Tasse auf sich?
Warum waren Männer für ihn die »Tyrannen der Welt«?
Was überhaupt heißt Weiblichkeit?
Starb Herzog August von Gotha eines natürlichen Todes?
Wer erbte das Herzogtum und was widerfuhr seiner Tochter Luise, der Mutter von Prince Albert of Saxe-Coburg and Gotha, dem späteren Gemahl von Queen Victoria?
»Das ganze Panorama der Zeit wird aus dem Buch lebendig: die vielfältigen Beziehungen, die der Mann in seiner Zeit aufgebaut hat.« (Paul Derks). Dieser Herzog vermag noch heute mit seinem Witz und Sarkasmus zu provozieren. »Weil alle Seelen weiblich sind.«
August der Glückliche, provozierender Querstand nach wie vor, ein Universum von verwirrender Sinnenlust und Sinnsuche, aber auch politischer Konsequenz.
Der Bogen aus der Vergangenheit verweist in die Gegenwart. Brühl offeriert mit seinem Materialbuch eine Fülle an Themen, Querverweisen und bislang unbeachtete Dokumente. Es finden sich nicht nur das Weimar der Klassiker Goethe und Schiller, auch Wieland, Melchior von Grimm oder Madame de Staël, der Naturwissenschaftler Blumenbach, Wilhelm von Humboldt, Bettina von Arnim, nicht zuletzt der Komponist Carl Maria von Weber.
Die vom Herzog bedeutend erweiterten Sammlungen auf Schloss Friedenstein werden erörtert und Fragen aufgeworfen wie:
Was schätzte Napoleon an dem »Kleinen Herzog von Gotha«?
Wofür wurde er von seinen Untertanen so geliebt?
Worüber sprach August mit Goethe?
Wie ging der Herzog mit den deutschen Burschenschaftlern um?
Was hat es mit der berühmten Phallus-Tasse auf sich?
Warum waren Männer für ihn die »Tyrannen der Welt«?
Was überhaupt heißt Weiblichkeit?
Starb Herzog August von Gotha eines natürlichen Todes?
Wer erbte das Herzogtum und was widerfuhr seiner Tochter Luise, der Mutter von Prince Albert of Saxe-Coburg and Gotha, dem späteren Gemahl von Queen Victoria?
»Das ganze Panorama der Zeit wird aus dem Buch lebendig: die vielfältigen Beziehungen, die der Mann in seiner Zeit aufgebaut hat.« (Paul Derks). Dieser Herzog vermag noch heute mit seinem Witz und Sarkasmus zu provozieren. »Weil alle Seelen weiblich sind.«
August der Glückliche, provozierender Querstand nach wie vor, ein Universum von verwirrender Sinnenlust und Sinnsuche, aber auch politischer Konsequenz.

Reimund Frentzel (Hrsg.)
Reimund Frentzel war ein Ingenieur, Wissenschaftler, Hochschullehrer und Industriemanager. Er ist auch als Hörspielautor, Schriftsteller und Herausgeber hervorgetreten.
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PalmbaumNovember 2022
(...) Brühl zitiert, was Zeitgenossen über August bezeugt haben: seinen provokanten Witz, der boshaft und beleidigend sein konnte.
Berechtigt mag das noch in vielen Fällen von Standesdünkel und höfischem
Zeremoniell gewesen sein. (...)