Über Nacht wird die Welt von einer Finsternis überzogen, welche keinen Lichtschein mehr zulässt. Weder Feuer noch elektrisches Licht können etwas gegen das unnatürliche Schwarz ausrichten. Während die Menschheit sich an die veränderten Lebensanforderungen anzupassen versucht, ergreift ein Diktator die Macht. Auf eine in der Weltgeschichte bislang einmalige Weise wird er dank der Trugbilder zur neuen Leitfigur. Nur eine kleine Gruppe von sechs Personen lehnt jene Bilder ab und erkennt in ihnen die wachsende Gefahr als Mittel zur Unterjochung. Die Parabel erzählt vom Widerstand dieser Gruppe gegen die Trugbilder und den Widrigkeiten in der Finsternis.
*1977 in Köln // deutsch-chilenische Wurzeln // Linguisik- und Geographiestudium // Freie Texterin und Autorin // Wahlheimat Hamburg
"Weil ich Reden als zu flüchtig empfinde, schreibe ich. Bevorzugt Kurzgeschichten, Parabeln und Lyrik. Wenn mir selbst für Texte die Worte fehlen, weiche ich auf Saxophon oder Schlagzeug aus. Oder auf Öl und Nessel.
Sämtliches Bildmaterial meiner Arbeiten, das ich hier verwendet habe, wurde von mir konzipiert und kreiert. Dafür bediene ich mich aus meinem Fotobestand; fremde Bilder oder Teile davon verwende ich nicht."
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