Dies ist kein klassisches Sachbuch, sondern ein persönlicher und politischer Essay über Migration. Das Buch ist entstanden aus zehn Jahren gelebter Migrationserfahrung in Deutschland - und aus dem Bedürfnis, Fragen, Spannungen und Perspektiven sichtbar zu machen, die migrantische Menschen oft mit sich tragen. Der Text ist eine Einladung, die Komplexität von Identität, Teilhabe und Integration neu zu denken. Er plädiert für ein menschliches Verständnis von Integration - jenseits bürokratischer Zahlen und Erwartungen - und legt offen, wie Sprache, Verwaltung und Institutionen Identitäten nicht nur formen, sondern auch begrenzen.
Anna Bakinovskaia ist Kulturprojektmanagerin sowie Referentin für Diversität und Inklusion. Nach ihrem Studium in Minsk und Grenoble führten sie berufliche Stationen nach Vilnius, Karlsruhe und Stuttgart. Hier war sie u. a. in der freien Kulturszene aktiv. Die Autorin ist Mitorganisatorin der queerfeministischen Filmtage "Through her* eyes", Mitbegründerin von "FemFaktur - Kollektiv für feministisches Arbeiten" und Betreiberin des Podcasts "Auf zwei Stühlen" zum Thema Migration. Sie lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.
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