Auf der Suche nach der verlorenen Gegenwart

Auf der Suche nach der verlorenen Gegenwart

Führung, Bildung und Organisation im Zeitalter der Beschleunigung

Ulrich Wirth

Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften

Paperback

144 Seiten

ISBN-13: 9783695751228

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 18.03.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Führung, Organisation, Beschleunigung, Zeitregime, Entscheidungen

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Organisationen verändern sich schneller als je zuvor. Unternehmen transformieren sich, Bildungssysteme reformieren sich, Institutionen optimieren sich im permanenten Modus der Erneuerung. Geschwindigkeit gilt als Zeichen von Zukunftsfähigkeit.
Doch was, wenn genau das der Irrtum unserer Zeit ist?
Ulrich Wirth stellt eine radikale Diagnose: Organisationen scheitern heute nicht am Wandel. Sie scheitern am Takt des Wandels.
Wenn Transformation zum Dauerzustand wird, verliert Führung ihre strategische Zeit. Bildung verliert Reifungsräume. Organisationen verlieren ihre innere Orientierung. Veränderung wird zum Selbstzweck und Gegenwart zum Durchgangsstadium.
In einer klugen Verbindung aus soziologischer Analyse, Organisationspraxis und kulturkritischer Beobachtung zeigt Wirth, wie Quartalslogiken, Innovationsrhetorik und Transformationsprogramme eine Beschleunigung erzeugen, die Orientierung untergräbt.
Dieses Buch plädiert nicht für Stillstand. Es plädiert für Maß.
Denn die eigentliche Führungsfrage unserer Zeit lautet nicht: Wie schnell können wir uns verändern? Sondern: Wer bestimmt den Takt?
Ulrich Wirth

Ulrich Wirth

Ulrich Wirth spricht über Führung, als ginge es um Zeit. Und über Zeit so, dass klar wird: Organisationen fehlen selten die Ideen. Sie geraten ins Straucheln, wenn ihr eigener Takt sie überfordert.
Seit über zwanzig Jahren verbindet er operative Verantwortung mit analytischer Klarheit. Als Leiter eines universitären Bildungszentrums erlebt er täglich, was es heißt, zwischen Strategie, Struktur und permanenter Beschleunigung zu navigieren.
Seine zentrale These ist ebenso unbequem wie befreiend: Institutionen zerfallen nicht, weil sie sich nicht verändern, sondern weil sie sich nie beruhigen dürfen. Wenn Transformation zum Dauerzustand wird, produziert sie genau jene Krisen, die sie eigentlich verhindern soll. Führung bedeutet für ihn daher nicht, jede Welle mitzureiten, sondern Orientierung zu geben, Tempo zu reflektieren und institutionelle Dauer dort zu verteidigen, wo sie Zukunft erst möglich macht.
Ulrich Wirth publiziert zu Leadership, Macht, Organisation und der Zukunft institutioneller Arbeit. Er ist Vorstandsvorsitzender der Interessenvertretung der saarländischen Pflegeschulen und EPALE-Botschafter für Deutschland. Für seine Beiträge zur Bildungs- und Führungsdebatte wurde er unter anderem mit dem Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft (2022) sowie dem bundesweiten SCHULEWIRTSCHAFT-Preis (2024) ausgezeichnet.
Mit Auf der Suche nach der verlorenen Gegenwart legt er sein bislang konzentriertestes Buch vor, eine zugängliche, überraschend persönliche Diagnose unserer Zeit und ihres zentralen Problems: der verlorenen Taktung moderner Organisationen.

Kontakt: https://www.linkedin.com/in/ulrichwirth/

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