In Italien fühlte sich Goethe mehr denn je zur Kunst hingezogen. Er verkehrte hauptsächlich mit Künstlern und Kunstkennern. Anhand seiner Reiseberichte sowie der zahlreichen Briefe und Niederschriften seiner Gefährten spürt diese kleine Schrift dem Künstlerleben in Italien nach. Wer waren diese Menschen? Was hat die bisweilen recht unterschiedlichen Naturen miteinander verbunden? Mit Tischbein reiste Goethe nach Neapel, bei Hackert nahm er Zeichenunterricht, Reiffenstein und Angelika Kauffmann führten ihn durch die Sammlungen Roms, Meyer erteilte Nachhilfe in Kunstgeschichte, andere Gefährten teilten freigebig ihre Farb- und Pinsel-Kniffe. Die Freunde liebten ihn. Goethe ist während der fast zwei Jahre einer von ihnen geworden. Und er blieb es, - selbst als er längst wieder in Weimar war.
Nora Thielen lebt als freischaffende Autorin in der Eifel. Ihre Themenschwerpunkte sind das ganzheitliche Zusammenwirken von Mensch und Natur in all seinen Facetten sowie Kunst und Kultur.
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