Sitzengelassen. Ein besseres Wort fällt Thea einfach nicht dafür ein, was Milan getan hat. Wobei es ihr mehr darum geht, was er nicht getan hat. Zurück in die Wohngruppe kommen, sich verabschieden, erklären was plötzlich anders war. Doch nichts geschieht und Thea muss lernen, ohne Abschied abzuschließen.
Und so geht sie den schweren Weg der Verarbeitung. Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Immer einen Schritt weiter. Wie kann das Leben weiter gehen, wenn sie plötzlich alleine dasteht, wo vorher noch jemand dabei war? In den Trümmern einer noch nicht aufgebauten Zukunft. Und was ist überhaupt geschehen?
Selbst für Thea verschwimmen immer wieder die Geschehnisse und so beginnt sie ihren letzten, letzten Abschiedsbrief, in der Hoffnung, Klarheit zu bekommen und Abschied nehmen zu können.
Ein Buch nach wahren Begebenheiten über eine Liebe, die verboten war und dennoch existierte.
Thea König, ist Teil des dissoziativen Systems "Mia Delphine König" und 23 Jahre alt. Sie schreibt seit frühster Kindheit um der eigenen Welt, die so grausam war zu entfliehen und hat die Welt aus Worten auf anhieb geliebt. Ihr Traum war es schon von anfang an einmal ihr eigenes Buch in den Händen halten zu dürfen und mit ihren Worten sich in die Herzen ihrer Leser zu schreiben und somit die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Außerdem macht sie Musik und baut sich zusammen mit den anderen aus dem System ein Kleingewerbe auf. Kurz gesagt: Nicht wie jeder andere, aber dennoch relativ normal. Seit Februar 2022 ist sie an Post-Vac erkrankt und verbringt somit ihr Leben primär in den eigenen vier Wänden oder bei Ärzten. Doch die Kraft, die sie noch hat, nutzt sie um kreativ zu sein und ihren Schöpfer zu ehren.
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