Arada bedeutet Dazwischen. Für Charlotte, Fikriye und Jeannie ist es kein Ort, sondern gelebte Wahrheit.
Deutschland, Anfang der siebziger Jahre. Charlotte, Jahrgang 1923, hat früh gelernt, dass blinder Gehorsam einen hohen Preis hat. Fikriye hat gelernt, sich zu fügen, weil Widerstand in ihrem Leben selten etwas bewirkt hat. Beide kennen Jeannie, jede auf ihre Weise. Beide blieben ohne sie zurück.
Als sie sich fünf Jahre später wiedersehen, liegt das Mädchen zwischen ihnen auf dem Boden.
Werden sie wegsehen, wie so oft zuvor, oder ist da noch etwas in ihnen, das sich erinnert?
Was in ihnen erwacht, hätten sie sich selbst nie zugetraut.
J.Y. Yildiz, geboren 1973, ist freie Lektorin und lebt mit ihrer Familie in Göttingen. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium arbeitete sie jahrelang im Literaturbetrieb, bevor sie begann, eigene Texte zu verfassen. "Arada - Dazwischen" ist ihr Debütroman.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.