Apophänie ist ein Begriff aus der Psychologie und beschreibt den Zustand während einer Psychose, scheinbare Muster und Beziehungen in zufälligen, bedeutungslosen Einzelheiten der Umwelt wahrzunehmen.
In den Gedichten werden die Gedanken, Emotionen und Erfahrungen von mir als Betroffene auf poetische Weise eingefangen. Der Gedichtband behandelt Themen wie die Zerbrechlichkeit der Wahrnehmung, Sinnestäuschungen, den Verlust der Realität und den Kampf gegen Illusionen und Halluzinationen.
Isabel Schubert, 1995 in Moers geboren, lebt und arbeitet in Wuppertal als freischaffende Künstlerin, Illustratorin und Grafikdesignerin. Neben einem Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Münster absolvierte sie 2018 den Bachelor of Arts an der MSD in der Fachrichtung Design. Während eines Auslandssemesters im Jahr 2019 in Santiago de Chile erkrankte sie an paranoider Schizophrenie. Mit ihrer Erkrankung setzt sie sich in ihrem ersten Gedichtband "Apophänie" auseinander.
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