Anna Haller

Anna Haller

Ein bürgerliches Trauerspiel

Herold zu Moschdehner

Romane & Erzählungen

Paperback

72 Seiten

ISBN-13: 9783695705863

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 20.01.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Theaterstück, Theater, Bobitz, Schwerin, Kabale

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In einer kleinen Stadt, wo das Gerücht schneller ist als der Schritt und der Gruß oft schärfer als die Wahrheit, wartet der Koch Andreas Bohling auf einen Brief, der ihn erlösen soll. Er schreibt an Anna Haller, eine Köchin aus dem fernen Bobitz, und jedes Wort wird zu einem Versprechen, das größer ist als sein Leben.
Doch zwischen Absender und Empfänger steht ein Dritter. Fjodor Dodrosch, Briefträger im vierzehnten Dienstjahr, kennt die Wege und kennt die Menschen, und er beginnt zu glauben, dass ihm zusteht, was er täglich in den Händen hält. Aus Vermittlung wird Zugriff, aus Sehnsucht eine Kabale, aus Papier eine Waffe.
Anna Haller ist ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen über Worte und Besitz, über Öffentlichkeit und Intimität, und über die gefährliche Macht dessen, der zwischen zwei Herzen steht.
Herold zu Moschdehner

Herold zu Moschdehner

Herold zu Moschdehner ist ein deutscher Autor und Herausgeber, der sich zwischen Satire, bürgerlicher Groteske und literarischer Maskerade bewegt. Seine Texte sind oft als scheinbar harmlose Formen angelegt und kippen dann in präzise Beobachtungen über Begehren, Gerücht, soziale Rollen und die Mechanik von Öffentlichkeit. Wiederkehrend ist dabei das Interesse an Figuren, die im Schatten von Vermittlung leben: Boten, Chronisten, Verkäuferinnen, Menschen, die mehr sehen als sie dürften und daraus Macht gewinnen.

Mit einer Vorliebe für archaisierende Sprachfarben und klare dramatische Zuspitzung knüpft Moschdehner an Traditionen des bürgerlichen Theaters an, ohne sie museal zu behandeln. Seine Stücke und Prosaarbeiten stehen für eine Literatur, die sich dem Blick der Menge nicht entzieht, sondern ihn als Motor nutzt.

"Anna Haller" setzt diese Linie fort: ein Trauerspiel der Briefe, der Zwischenräume und der Stadt, die immer mitliest.

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