Seit ihrer Kindheit wird die sechsundzwanzigjährige Anna von einem Phantom verfolgt: dem schweren, bedrohlichen Duft von Sandelholz und Tabak. Wo immer sie ist, bricht das Trauma ihres Vaters in Form von Geruchshalluzinationen über sie herein, bis sie in der Enge der Großstadt fast den Verstand verliert. Doch mitten in einer Panikattacke in der U6 tritt Dorian in ihr Leben. Er ist scheint der Einzige zu sein, der ihre Qual versteht. Er bietet ihr das, wonach sie sich am meisten sehnt: Stille. Er lehrt sie, den Gestank der Vergangenheit zu beherrschen und ihre Krankheit als Gabe zu begreifen. Doch während Anna sich tiefer in Dorians Welt aus puristischen Düften und psychologischen Übungen verliert, beginnt die Realität zu splittern. Wer ist der Mann, der keine Spuren hinterlässt? Zu spät erkennt Anna, dass Dorian kein Retter ist. Er ist ein emotionaler Parasit, der sich von ihrem Schmerz nährt. Ein Psychothriller über die Macht der Sinne und den Kampf gegen die Geister der Erinnerung.
Handys sind out - Bücher sind wieder in. Die Lust am Lesen ist zurück. Ob im Zug, im Wartezimmer oder in der kurzen Pause - Lesen macht wieder Spaß. Corona war schuld. Auf die Frage, was ich während meines landesweiten Eingesperrtseins tun könnte, kamen als Antworten: Hausreparaturen, Fernsehen bis zum Umfallen, Kurzgeschichten schreiben - ich entschied mich für Letzteres. Hunderte von Geschichten und bisher 32 Bücher folgten, in denen ich ernste und humorvolle Erlebnisse aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen niederschrieb und spannende bis gruselige Kriminalromane verfasste. 1944 in Berlin geboren und nun pensionierter Schulleiter, lasse ich mich von meinen beiden Töchtern und meiner Enkelin im Vorharz verwöhnen, wenn ich nicht gerade meinen anderen Hobbys wie Astrophysik und dem Kabarettspiel nachgehe oder meine Geschichten in Lesungen einem breiten Publikum präsentiere.
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