Analysieren. Verstehen. Positionieren.

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Feministische Perspektiven auf die (extreme) Rechte

Katrin Degen (Hrsg.), Jennifer Degener-Mantoan (Hrsg.), Paula Emily Matthies (Hrsg.), Viktoria Rösch (Hrsg.),

Gesellschaft, Politik & Medien

Paperback

216 Seiten

ISBN-13: 9783968370460

Verlag: Marta Press

Erscheinungsdatum: 02.07.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Neue Rechte, Rechtsextremismus, männerrechtsbewegung, Antifeminismus, Tradewife

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Diese Festschrift ist zwei Pionierinnen der geschlechterreflektierenden Forschung zur (extremen) Rechten gewidmet: Prof. Dr. Renate Bitzan und Prof. Dr. Michaela Köttig. Der Sammelband beleuchtet Antifeminismus, rechte Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder sowie geschlechterpolitische Dynamiken in der (extremen) Rechten. Die Beiträge verdeutlichen die zentrale Bedeutung von Geschlecht für rechte Ideologien und Praktiken und unterstreichen zugleich die Relevanz kollektiver Forschung, wissenschaftlichen Austauschs und solidarischer Netzwerke für Analyse und Intervention.

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Katrin Degen

Katrin Degen (Hrsg.)

Katrin Degen ist Sozialarbeiterin und Professorin mit dem Schwerpunkt "Soziale Arbeit im Kontext von Rechtsextremismus und politischer Bildung" an der Hochschule Esslingen. Seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich kritisch mit der (extremen) Rechten aus feministischer Perspektive. Aktuelle Themen sind die Beteiligung nicht heteronormativ lebender Personen in (extrem) rechten Bewegungen und Um- und Ausdeutungen des Sozialen durch diese.

Jennifer Degener-Mantoan

Jennifer Degener-Mantoan (Hrsg.)

Jennifer Degner-Mantoan ist Soziolog*in (M.A.), politische*r Bildner*in und Mitglied im Netzwerk femPI. Sie arbeitet im Projekt "Spotlight - Antifeminismus erkennen und begegnen" und promoviert an der Ruhr-Universität Bochum zur Scharnierfunktion von Antifeminismus am Beispiel der deutschen Männerrechtsbewegung.

Paula Emily Matthies

Paula Emily Matthies (Hrsg.)

Paula Emily Matthies ist Soziologin (M.A.) an der Frankfurt University of Applied Sciences und promoviert an der Goethe Universität Frankfurt zu Antisemitismus und Geschlechterpolitik im lebensgeschichtlichen Kontext. Sie ist Teil des Netzwerks "Feministische Perspektiven & Interventionen gegen die (extreme) Rechte" (femPI).

Viktoria Rösch

Viktoria Rösch (Hrsg.)

Viktoria Rösch ist Soziologin (M.A.) an der Frankfurt University of Applied Sciences und promoviert an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu den Bildpolitiken rechter Influencerinnen. Sie ist Mitglied des Netzwerks "Feministische Perspektiven & Interventionen gegen die (extreme) Rechte" (femPI).

 femPI

femPI (Hrsg.)

Das Netzwerk "feministische Perspektive & Interventionen gegen die (extreme) Rechte" versteht sich als Wissensnetzwerk, das Wissen schaffen, teilen und diskutieren will. Es hat eine weite Vorstellung von Wissen und trägt aktivistisches, akademisches, bildungspolitisches, publizistisches und investigatives Wissen zusammen. Dabei ist das Wissen vor allem von politischen Bewegungen und akademischen Auseinandersetzungen geprägt.
Mit einer feministischen Perspektive werden Geschlecht und die (extreme und religiöse) Rechte analysiert. Gefragt wird nach dem Stellenwert von Antifeminismus, der auch anti-queere Ideologie und eine Verteidigung der zweigeschlechtlichen und heterosexuellen Norm beinhaltet. Wie sind Geschlechterverhältnisse mit Antisemitismus, Rassismus und anderen Herrschaftsverhältnissen verbunden und welche Verbindungen bestehen zwischen der (extremen und religiösen) Rechten und dem Rest der Gesellschaft? Das Netzwerk versteht seine Arbeit als eine Intervention gegen das Vorherrschen der sog. Extremismustheorie in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, welche linken Aktivismus mit extremer Rechter gleichsetzt und letztere verharmlost.
Die Netzwerk-Mitglieder sehen sich eng verbunden mit früheren feministischen Interventionen in Diskursen rund um die (extreme) Rechte, wie dem "Antifaschistischen Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus" und F_Antifagruppen, die unermüdlich eine geschlechterkritische Sicht auf die (extreme) Rechte und dem Widerstand dagegen betonen. Nach vielen Jahren unermüdlicher Arbeit dieser Gruppierungen sind Gender-Aspekte in der Forschung zur (extremen) Rechten nach wie vor unterrepräsentiert.
In der täglichen Arbeit verfolgen die Mitglieder des Netzwerkes unterschiedliche Ansätze - sie sind Aktivist_innen, einige arbeiten in der politischen Bildungsarbeit, andere sind Wissenschaftler_innen, schreiben Texte und machen Recherchearbeit.
Neben dem gemeinsamen Fokus auf den Gegenstand Geschlecht und (extreme und religiöse) Rechten, haben sie verschiedene Perspektiven: sie sind unterschiedlich von rechter Gewalt, Homo- und Transfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus betroffen. Sie sind verbunden durch feministische und queere, antifaschistische und antirassistische Haltungen und sie versuchen macht- und herrschaftskritisch zu sein.

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