Wissenskosmos, Dritter Ort, Wohnzimmer der Stadt. Öffentliche Bibliotheken sind längst mehr als Bücherspeicher. Als Orte gesellschaftlicher Teilhabe sollen sie nicht weniger als die Zukunft unserer Demokratie sicherstellen. Wenn Büchereien so wichtig sind, warum sieht man das ihrer Architektur nicht an? Um das herauszufinden, begibt sich die Autorin auf Spurensuche in die Vergangenheit und in das Sehnsuchtsland der Bibliothekare: Amerika. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mutige Menschen, die für moderne Stadtbibliotheken gekämpft haben. Sie erlitten Niederlagen und feierten Erfolge. Gebäude wurden abgerissen, verhindert und neu errichtet. Nur wenn wir die mühevolle Geschichte der öffentlichen Bibliothek kennen, können wir sie auch als Erfolgsgeschichte weiterschreiben.
Maxie Schreiber, geboren 1981 in Dresden, ist Wissenschaftlerin und lehrte Kunst- und Architekturgeschichte an der FU Berlin, der TU Darmstadt und der University of Wisconsin-Madison (USA). Mit einem Stipendium der VolkswagenStiftung erforschte sie öffentliche Bibliotheken in Deutschland und den USA. Durch die Arbeit an ihrem Buch hat sie Bibliotheken auch als Arbeitgeber für sich entdeckt und war als Bibliotheksangestellte tätig. Maxie Schreiber lebt in Regensburg.
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