Berlin, die neunziger Jahre: eine Zeit, in der vieles möglich schien und manches einfach gemacht wurde.
Erwin ist kein gewöhnlicher Ganove. Er organisiert Deals, die besser unsichtbar bleiben: Geldtransfers, Absprachen, Lösungen ohne Protokoll. Nicht aus bloßer Gier, sondern aus einer Lust auf Leben, die sich nicht in Routinen pressen lässt.
Dann gerät ein Coup aus dem Takt. Ein Komplize ist betrunken, Geld fehlt, und Erwins wichtigste Regel gerät in Gefahr: Niemand kommt zu Schaden. Auf einmal interessieren sich nicht nur die Behörden für das, was im Verborgenen laufen sollte.
Marlize hat den Auftrag, Erwin festzusetzen. Steuerfahnderin, präzise, konsequent. Doch Erwin lässt sich schwer in ihre Aktenlage sortieren. Je näher Marlize ihm kommt, desto gefährlicher wird die Grenze zwischen Auftrag und Gefühl.
Im Hintergrund operiert Albatros ein Netzwerk aus alten Operationen, überlagerten Identitäten und Wahrheiten, die nie ganz verschwinden.
Was als Spiel beginnt, wird zu einer Frage der Kontrolle.
Zwischen Geld, Wahrheit und persönlicher Nähe steht viel mehr auf dem Spiel als ein Vermögen, das in keiner offiziellen Bilanz auftaucht: Erwins Freiheit, Marlizes Überzeugung und die Frage, wie sauber man bleiben kann, wenn die Welt es nicht vorsieht.
Ein Roman über eine Zeit, in der vieles möglich war und darüber, was es kostet, sich nicht anpassen zu wollen.
Peter Pyka, geboren 1971, lebt und arbeitet in Bayern. Er bewegt sich seit vielen Jahren zwischen kaufmännischer Präzision, künstlerischen Projekten in Musik und Malerei und gelegentlicher golferischer Unvernunft.
Mit Also gut: Bargeldfieber erzählt er eine Gaunergeschichte, die Rhythmus, Milieugefühl und warmen Humor ins Berlin der neunziger Jahre trägt.
Die Reihe Also gut verbindet Spannung, Figurenwärme und feine Ironie für Leserinnen und Leser, die Geschichten über Geld, Entscheidungen und Systeme mögen, aber keine platte Action brauchen.
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