Der letzte Schnee ist lange her. Nach Krieg und Umweltkatastrophen liegt die Welt in Trümmern. Die Magie, einst ein Teil der Menschheit, ist verschwunden, verdrängt von einer Wissenschaft, die den Sieg davontrug.
Janine glaubt dennoch an ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Ihr Vater, der einflussreichste Wissenschaftler seiner Zeit, sieht im Fortschritt den einzigen Weg. Zwischen ihnen steht nicht nur eine Weltanschauung, sondern die Frage, was Zukunft überhaupt bedeuten darf.
In Walddorf, dem einzigen Ort, an dem es noch Wälder gibt, stößt ein Förster tief in den Wäldern auf eine Kreatur, die vor Jahrhunderten von Magiern verbannt wurde. Das fragile Gleichgewicht droht zu kippen, und niemand weiß, welche Kräfte in Zukunft bestimmen werden.
Zwischen Wissenschaft und Mythos, Hoffnung und Gewalt stellt sich eine letzte Frage: Ist der Mensch fähig, im Einklang mit der Natur zu leben, oder hat er diesen Platz längst verloren?
Für Leser von "Der begrabene Riese" und der "Erdsee-Saga", und für alle, die ruhige, vielschichtige Geschichten jenseits klassischer Genregrenzen suchen.
Daniel Maduna wurde in Zürich geboren und ist auch in dieser Region aufgewachsen. Früh begann er, Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben, zunächst für einen kleinen Kreis, später mit dem Wunsch, ein größeres Publikum anzusprechen.
Seine Geschichten kreisen um die Konflikte, die aus dem Zusammenspiel von Mensch und Natur entstehen. Dabei verbindet er atmosphärische Welten mit philosophischen Fragen und einer ruhigen, vielschichtigen Erzählweise.
Nach mehreren Jahren in unterschiedlichen Ländern, darunter Rom, Moskau und Peking, lebt er heute mit seiner Familie in Vancouver.
Mit "Als der Schnee noch fiel" legt er seinen Debütroman vor.
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