In der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg gerät eine Architektin in eine ihr unbekannte Wirklichkeit.
Die Trümmer ihres Lebens, vor denen sie nach ihrer Scheidung steht, fügen sich wie Mosaiksteine zu einem Umfeld, in dem Kreativität, Zärtlichkeit und Toleranz zur Basis für ihren beruflichen Aufstieg werden.
Eine Novelle für Menschen, die durch eine emotionale Geschichte die Anfänge neuer Lebensentwürfe nachempfinden möchten, wie sie später die Krusten der konservativen Gesellschaft aufbrachen.
Der Autor Jürgen Althoff wurde 1950 in Gelsenkirchen geboren.
Sein Schreibimpuls: Inspiriert hat ihn der gesellschaftliche Wandel im Laufe seines Lebens. Die Novelle entstand aus der Frage, wie sich das Leben einer Frau und eines Mannes bei ähnlichen Talenten und Qualifikationen von den 1950er Jahren bis heute verändert hat.
Sein Schreibziel: Entwicklungen in einem Zeitraum von 70 Jahren metaphorisch in einem Zeitraum von zwei Jahren zu verdichten. Mit dieser Novelle schafft er eine Vorstellung, wie die gesellschaftliche Entwicklung auf dem Weg zu mehr Toleranz und Emanzipation ausgesehen haben könnte, wenn sie im Zeitraffer von 1956 bis 2026 als Zukunftsvision Mitte der 1950er Jahre prognostiziert worden wäre. Im Fokus steht dabei die Umorientierung der bürgerlich aufgewachsenen Protagonistin Grete Binder, die durch ein schützendes, kreatives Umfeld möglich wird.
Der Autor bietet Lesungen an, die er an ausgewählten Stellen multimedial unterstützt.
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