Schlagworte: Psychologischer Politthriller, Gesellschaftskritischer Roman über Flucht, Gegenwartsliterur über Exil, Roman über Freiheit und Schweigen, Starke Frau politischer Roman
Zwischen Herkunft und Wahrheit: Warum Menschen das Neue so fürchten Schon als Mädchen lernen junge Frauen im Iran vorsichtig zu sein. Doch ist Anpassung das Mittel der Wahl? Yasemine floh im zarten Alter von siebzehn mit ihrer Familie nach Deutschland. Kulturen prallten aufeinander und die Vergangenheit lässt sie nicht los. Ihre Angst vor Überwachung und Bespitzelung begleiten den Alltag, ebenso wie die Frage, wem sie wirklich vertrauen kann. Während drei Jahrzehnte später die Flüchtlingsströme das Rad der Geschichte weiterdrehen und sich vor Europas Grenzen eine erneute Katastrophe abzuzeichnen beginnt, gerät das Leben der Iranerin aus den Fugen. Ihre Loyalität wird auf eine gefährliche Probe gestellt. Als Sekretärin der Beauftragten für Migration und Integration hat Yasemine Zugang zu sensiblen Daten. Einen Job, den sie einst aus Dankbarkeit wählte. Binnen vierundzwanzig Stunden geraten familiäre Verbundenheit und persönliche Verantwortung gefährlich nah aneinander. Erst recht als sich herausstellt, dass ihr deutscher Ex-Mann über die Pläne längst Bescheid weiß. Yasemine muss sich fragen, ob Schuld eine Verpflichtung schafft und ob ein vermeintlich gutes Ziel jedes Mittel rechtfertigen kann. Ein gesellschaftskritischer Roman zum Nachdenken und Reflektieren: Was bleibt von der Freiheit, wenn Schweigen zum Verrat an den eigenen Überzeugungen wird?
C. Feuervogel, Jahrgang 1969. Eine Psychologin, die hell in ihrem Wirken brennt, das Verglühen oft gesehen hat - durch ihre Tätigkeiten rund um den Globus - und den Kreislauf der Wiederholung versteht. Im kritischen Hinterfragen jener starren Weltpolitik sieht sie ihre Passion, hält den Spiegel vor, und überlässt es dem Leser sich ein Urteil zu bilden. Gedruckt als Sprache - dem Grundstein einer sozialen Gesellschaft. Der Startpunkt ist gesetzt. Wie Phönix aus der Asche.
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