Leon wollte immer Künstler werden. Doch jetzt lebt er auf Epsylon: einer Kolonie inmitten der Saturnringe, die sich durch Armut, Neonschilder und vor allem Regen auszeichnet. Zuerst davon fasziniert, kann er nun nicht mehr entkommen, obwohl er sich nichts sehnlicher wünscht. Doch Ryan, der Mann, den Leon noch immer als seinen Partner ansieht, lässt ihn nicht entfliehen. Das einzige, was ihm Hoffnung verleiht ist der Blick in seine Vergangenheit. Ausgerechnet die Vergangenheit, die ihn an diesen schrecklichen Ort geführt hat. Fast alles aus seinem früheren Leben hat er verloren. Doch ein einzelnes Foto, an dem Leon unerschütterlich festhält, ist ihm geblieben und verleiht ihm Kraft.
Wenn ich mich in einem verlieren kann, dann in Science-Fiction und Geschichten, die vielen eher düster erscheinen. Ich schreibe selbst, um meine Gedanken zu sortieren. Geschichten sind für mich eine, wenn auch manchmal stark überspitzte, Karikatur der Realität oder sie sind ein Werkzeug um der Alltagsmonotonie zu entkommen.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.