Ein jüngerer alleinstehender Mann erhält eines frühen Samstagnachmittags Besuch von den Sternsingern - so fängt das an. Dieser Mann stellt sich ein Künstlerleben vor, ist aber an die Zwänge des Gelderwerbs gebunden. Friedrich Kaltbiege heißt er und er schaut genau hin. Im Kreislauf von Wollen und Müssen arbeitet er sich ab (Kapitel 1: Der Rhythmus). Er macht eine kleine Reise ans Meer (Kapitel 2: Landschaft mit Figur). Er geht ein Verhältnis zu einer Prostituierten ein (Kapitel 3: Wahnfried und Gerlinde). Er verreist abermals, diesmal an den Fluss, der die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten gebildet hatte, in die abgelegene Gegend, in die Atommüll transportiert worden war. Dort trifft er den alten Meek, einen Vogelbeobachter, Naturfotografen und Vogelstimmenakustiker und sieht erstmals Ziegenmelker (Kapitel 4: Die Nachtschwalbe). Bei alldem verliert Kaltbiege seine Ziele nicht aus den Augen, er macht Bilder und will ein Buch veröffentlichen. Dies ist mit Schrecken und Abenteuern verbunden (Kapitel 5: Die holde Kunst). Der Titel des Buches entspricht dem Titel einiger vom Protagonisten des Buches gemalter abstrakter Bilder und gleichzeitig dem nach Themenblöcken geordneten Aufbau des als Erzählung bezeichneten Geschriebenem.
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