Schlagworte: Existenzgründung ab 50+, Beruflicher Neustart in die Selbständigkeit, Unternehmer Karriere statt Ruhestand, Geschäftsidee entwickeln, Langjährige Erfahrung wirtschaftlich nutzen
Zu alt für Stillstand, zu jung fürs Aufhören ist ein Arbeitsbuch für Menschen, die vor der Pensionierung stehen und ihre nächste Lebensphase aktiv, sinnerfüllt und selbstbestimmt gestalten wollen. Ausgangspunkt ist eine einfache Beobachtung: Wer im Pensionsalter aufhört zu wirken, verliert nicht nur Einkommen, sondern auch Struktur, soziale Einbindung und Sinn. Faktoren, die gemäss Studien eng mit Gesundheit und Lebenserwartung verknüpft sind. Der Autor, selbst seit über 40 Jahren unternehmerisch tätig, macht daraus keinen theoretischen Ratgeber, sondern einen praxisnahen Werkzeugkasten mit Reflexionsfragen, Vorlagen und durchgehenden Fallbeispielen. Aufbau in vier Teilen Teil 1: Klarheit gewinnen: Standortbestimmung, SWOT Analyse und die Frage, ob Selbständigkeit oder eine Teilzeitrolle der passendere Weg ist (Kapitel 1 und 2). Teil 2: Positionierung: Eigene Ressourcen erkennen und mit Methoden wie EKS Strategie, Theory of Constraints und Pareto Prinzip auf eine klare Zielgruppe ausrichten (Kapitel 3 und 4). Teil 3: Umsetzung: Vom 12 Wochen-Plan über SMART Ziele, Rechtsformwahl und Partnerschaften bis zum Mini Businessplan (Kapitel 5 bis 7). Teil 4: Nachhaltigkeit, Gesundheit und Energie im Gleichgewicht halten, sich von inspirierenden Vorbildern leiten lassen und den Ausstieg rechtzeitig und bewusst planen (Kapitel 8 bis 10). Durch das ganze Buch zieht sich die Geschichte von einem pensionierten Fachspezialisten, der mit seinem Partner ein kleines Unternehmen für massgeschneiderte Chromstahl Konstruktionen aufbaut. An diesem einen Beispiel zeigt der Autor jede Methode konkret, von der ersten Positionierung über den Businessplan bis zum späteren Exit, statt abstrakter Theorie. Drei Anhänge vertiefen das Werkzeug (A), zeigen vollständige Businesspläne aus der Praxis (B) und versammeln persönliche Essays zu Themen wie Mut, Grüne Technologien oder KI (C). Ein persönlicher Abschluss, der die Kernbotschaft des Buches noch einmal unterstreicht: Erfahrung ist kein Ballast, sondern Kapital, das es nach der Pensionierung neu einzusetzen gilt. Für wen Für Menschen vor oder nach der Pensionierung, die noch einmal unternehmerisch aktiv werden wollen, ob als Beraterin, Verwaltungsrat, Teilzeit Selbständiger oder mit einem eigenen kleinen Geschäft. Ebenso für Angehörige, Institutionen und Arbeitgeber, die verstehen wollen, wie sich das Potenzial dieser Generation sinnvoll nutzen lässt.
Dr. Andreas Bürgin wurde 1954 in der Schweiz geboren und lebt mit seiner Frau Astrid in Liestal bei Basel und in Ostional, Costa Rica. Gemeinsam haben sie drei erwachsene Söhne. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung als Maschinenbauzeichner, gefolgt von einem Studium in Maschinen- und Industrieingenieurwesen an der Fachhochschule beider Basel. Ein MBA an der IESE Business School in Barcelona, Weiterbildungen an der Stanford Business School, der Columbia University und anderen führenden Institutionen sowie eine Promotion in an der Walden University in den USA rundeten seine fundierte akademische Ausbildung ab. Über vier Jahrzehnte hinweg sammelte er Erfahrungen als Unternehmer, Manager, Verwaltungsrat, Dozent, Berater und Investor. Er gründete und entwickelte achtzehn Start-ups, war CEO in der Baustoff- und Befestigungstechnik, begleitete Turnarounds in unterschiedlichsten Branchen und engagierte sich als Verwaltungsrat in Industrie, Dienstleistung und Venture Capital. Parallel dazu unterrichtete er an der Universität St. Gallen, an internationalen Business Schools und war Mitbegründer der ersten Schweizer Entrepreneurship-Schule an der FHNW Olten. Zudem war er über viele Jahre Mitglied des Verwaltungsrats und Investor von Finaves V, dem Start-up-Fonds der IESE Business School in Barcelona, der innovative Unternehmensgründungen unterstützt. Seine Arbeit führte ihn nach Spanien, Deutschland, Lateinamerika und in die USA. Diese interkulturellen Erfahrungen haben seine Sichtweise geprägt und lassen ihn wirtschaftliche, unternehmerische und gesellschaftliche Entwicklungen immer auch in einem größeren Zusammenhang betrachten. Mit diesem Buch zieht Andreas Bürgin eine persönliche und berufliche Bilanz, nicht in Form einer Autobiografie, sondern als praxisnaher Leitfaden für Menschen, die sich rund um die Pensionierung neu erfinden möchten. Er verbindet volkswirtschaftliche Perspektiven mit erprobten Management Tools, die er in seiner Laufbahn erfolgreich eingesetzt hat, und zeigt anhand von Fallbeispielen, wie sich aus Stärken, Kompetenzen und Lebenserfahrung neue Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Sein Anliegen ist es, Pensionierten Mut zu machen, selbstbestimmt und sinnerfüllt tätig zu bleiben. Denn er ist überzeugt: Arbeit im Alter ist kein Zwang, sondern eine Chance für persönliche Entwicklung, gesellschaftliche Teilhabe und ein erfülltes Leben.
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