Wer hat den Teletext vor mehr als 50 Jahren eigentlich erfunden? Wie kam es dazu, dass der ORF mit diesem revolutionären Medium schon online war, als es das Wort "online" noch gar nicht gab? Was haben eine Weltmeisterin im Schnellschreiben und Lukas Resetarits mit der Barrierefreiheit für Menschen mit Hörbehinderung zu tun? Und wie konnten Würstelverkäufer bei Fußball-Zwischenständen zu wichtigen Helfern werden?
Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt ein Insider, der zum Gründungsteam rund um Peter Nidetzky gehörte und 45 Jahre lang für den ORF TELETEXT gearbeitet und geschrieben hat. In seiner Zeitreise erzählt er Geschichten und Anekdoten über Erfindergeist und Improvisationen, über kuriose Einfälle und überraschende Begegnungen. Und er spricht mit Pionieren und Machern darüber, warum der Teletext allen digitalen Revolutionen zum Trotz bis heute erstaunlich lebendig geblieben ist - und einfach nicht verschwinden will.
Andreas Simhofer, geboren 1959 in Wien, studiert Germanistik und Geschichte für das Lehramt, ehe er 1980 seine journalistische Laufbahn beim ORF beginnt. Gründungsmitglied des ORF TELETEXT - zunächst als freier Mitarbeiter in den Bereichen Aktueller Dienst, Sport, Programmservice und Untertitelung, ab 1986 Redakteur/Reporter und Chef vom Dienst. Kurze redaktionelle Ausflüge ins ORF-Landesstudio Vorarlberg und in die Redaktion der "Mittags-ZIB". Ab 2000 Ansprechpartner für den aktuellen Teletext in der Hörfunk-Information. Ab 2003 auch Chef vom Dienst am zentralen Radio-Newsdesk, später Moderator der Ö1- und Regionalradio-Nachrichten. 2020 Übersiedelung in den Multimedialen Newsroom am Küniglberg. Seit 1. Dezember 2024 im Ruhestand. Andreas Simhofer wohnt in Baden bei Wien, ist verheiratet und hat eine Tochter.
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