Die Phantasiegeschichten des 21. Jahrhunderts, das sollen die Verkörperungen jener Umbrüche sein, die sich in unserem Alltag einschleichen und hinter denen sich vielleicht doch ein wenig Magie auffinden lässt. Kühn, impulsiv und die Absicht hegend, die Welt zu einem besseren Ort zu machen - Eindrücke wie diese sind es, die uns daran erinnern, dass wir selbst Teil eines Abenteuers sein können. Ob es das Phänomen des Älterwerdens ist, die Ausgrenzung vor der eigenen Haustür oder der erbitterte Kampf, um Popularität und Aufmerksamkeit, all dies wird man auch in Märchen wiederfinden, die uns nur ein weiteres Mal lehren, dass Spiegel nicht die ganze Wahrheit sagen, verlorene Gegenstände nicht immer unauffindbar sind und auch jede unserer Spuren an ein Ort führen wird, an welchem wir gerne verschwinden.
Linn Heinz, 2006 in Hessen geboren, besucht derzeit das Oberstufengymnasium in Wetzlar und wird voraussichtlich 2026 ihr Abitur machen. Im Sommer 2024 erschien ihr erster Roman "Grey Justice - Am Ende sind wir alle Geschichte", an dem sie mehrere Jahre schrieb. Sie hat bereits sieben Anthologien publiziert und interessiert sich neben dem Schreiben für Latein und Geschichte.
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