Christine öffnet das Tagebuch ihrer Oma und die Briefe, die diese in der Nachkriegszeit an ihre Freundinnen schrieb. Sie taucht ein in eine bewegende Welt, zurück zu ihren Wurzeln, und durchlebt die schicksalhaften Jahre ihrer Großmutter Irmgard. Geboren im Sommer 1920 in Essen, war Irmgard Klara Else Dannehl ein echtes Ruhrpottmädchen, das seine Kindheit in der pulsierenden Stadt verbrachte. Doch das Leben hielt für sie einen Neuanfang in Ostpreußen bereit eine Zeit, die von Wendungen und unerwarteten Orten geprägt war. Wie auf einer Reise durch die Stationen ihres Lebens zog Irmgard von Ort zu Ort, ein rastloser Pilger auf der Suche nach Heimat. Ihre Bücher waren ihr lebenslanger Begleiter, ein Hort des Glücks und der Seligkeit, der ihr half, die Erinnerung an ihre wahre Heimat Ostpreußen bis zu ihrem letzten Atemzug zu bewahren.
Christine Bernstein wurde 1979 in Sachsen-Anhalt geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Tierarzthelferin arbeitete sie viele Jahre mit Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Ihr eigener Lebensweg, geprägt von Veränderungen und persönlichen Erfahrungen, führte sie früh zur Auseinandersetzung mit Identität, Verlust und Neuanfang. Als Mutter von drei Kindern und während ihrer Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen entdeckte sie das Schreiben als festen Teil ihres Lebens. Heute widmet sie sich mit Leidenschaft Kurzgeschichten und ihrem ersten Roman. In ihren Texten verbindet sie Erinnerungen, persönliche Erfahrungen und die Hoffnung, dass jeder Mensch die Kraft besitzt, seinen eigenen Weg neu zu finden.
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