Das Problem, welches die beiden Sanitäter gerade durch die Tür geschoben haben, ist etwa Mitte vierzig, männlich, strunzsternhagelvoll und stinkt fünf Meter gegen den Wind nach Alk. "Das Übliche?" fragt Schwester Anna. Die Sanis nicken. "Dürfen wir vorstellen? Das ist Fusel-Franze. So eine Art Stammkunde von uns."
Herzlich Willkommen im Kreiskrankenhaus Bad Dingenskirchen! Unser Lokal ist die ganze nacht geöffnet. Jeder Gast ist gern gesehen, egal ob Kasse oder Privat.
Dies ist der ganz normale Alltagswahnsinn im Kreiskrankenhaus Bad Dingenskirchen.
Wir Ärzte sind keine Halbgötter mehr. Eigentlich waren wir es ja nie gewesen. So steckt der Alltag in einem kleinen Krankenhaus - irgendwo in der Provinz - voller spannender Geschichten. Manchmal ist es bittere Realsatire.
Dies ist kein Arztroman! Dies ist der ganz normale Alltagswahnsinn!
Eine gewisse Portion schwarzen Humors (...) hinter den Zeilen lässt sich nicht verleugnen. Eben dies macht das Buch aber grade für fachnahe Leser äußerst amüsant, hält der Autor doch auch nicht mit allerlei Kritik am bestehenden Gesundheitssystem hinterm Berg. So bieten die Erzählungen Raum für allerlei Emotionen: Vom ungläubigen oder auch betroffenen Kopfschütteln zum bestätigenden Nicken, übers Schmunzeln bis hin zum herzhaften Lachen er- bzw. durchlebt der Leser während der Lektüre allerlei Gemütszustände.
Buch-Rezension
booyaboo.deMai 2009
Eine gewisse Portion schwarzen Humors (...) hinter den Zeilen lässt sich nicht verleugnen. Eben dies macht das Buch aber grade für fachnahe Leser äußerst amüsant, hält der Autor doch auch nicht mit allerlei Kritik am bestehenden Gesundheitssystem hinterm Berg. So bieten die Erzählungen Raum für allerlei Emotionen: Vom ungläubigen oder auch betroffenen Kopfschütteln zum bestätigenden Nicken, übers Schmunzeln bis hin zum herzhaften Lachen er- bzw. durchlebt der Leser während der Lektüre allerlei Gemütszustände.