In der Blütezeit der nordamerikanischen Hardrock-Band "Mountain" saß der aus Kanada stammende Corky Laing hinterm Schlagzeug. An ihrem Welt-Hit "Mississippi Queen" hatte er entscheidenden Anteil. Die Schilderung von dessen spontaner Entstehung bei einem Stromausfall während eines Konzerts ist nur eine von zahlreichen Anekdoten, die Laings humorvoll, selbstironisch und mit literarischer Qualität erzählte Autobiographie enthält. Die Besonderheit des Buches besteht darin, dass als roter Faden durch eine bewegte Rock-Vita die Briefe Laings an seine Mutter Sarah dienen, die er über 30 Jahre an sie gerichtet hat. Sie treten als spannende Zeitzeugnisse neben seine Erinnerungen an die triumphalen Tourneen mit "Mountain" durch die USA und Europa, die Sinnkrise nach dem Ende des Rock-Hypes und den Beginn einer autonomen Solo-Karriere.
Corky Laing wurde am 26. Januar 1948 in Montreal geboren. Mit 13 Jahren begann er, professionell Schlagzeug zu spielen. Nach der Mitwirkung in den kanadischen Bands "B+3" und "Energy" stieg Laing 1969 bei der Hardrock-Gruppe "Mountain" ein, für die er den Welt-Hit "Mississippi Queen" schrieb. Mit dem "Mountain"-Gitarristen Leslie West und dem Ex-"Cream"-Bassisten Jack Bruce gründete er 1971 das Powertrio "West, Bruce & Laing". Seit 1973 spielte Laing in verschiedenen Formationen von "Mountain", 1977 erschien sein erstes Solo-Album. Nach einigen Jahren als A & R-Manager kehrte Laing auf die Bühne zurück und tritt bis heute mit "Corky Laing's Mountain" weltweit auf.
Tuija Takala ist eine finnische Literaturwissenschaftlerin, die Bücher in der Cambridge und Oxford University Press veröffentlicht hat. Seit 2012 ist sie Managerin und Partnerin von Corky Laing.
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