Zwischen Herz und Pfote erzählt von einer leisen Beziehung zwischen Mensch und Hund. Und von dem, was sie im Inneren verändert. Es ist kein Buch über Erziehung oder Heilung, sondern über Nähe, Verantwortung und das Bleiben.
Die Erzählerin lebt seit Jahren mit psychischen Belastungen und mit Diabetes Typ 1. Beides Begleiter, die Kraft fordern und nicht immer die Aufmerksamkeit bekommen, die sie brauchen. Funktionieren war lange selbstverständlich, Fürsorge für sich selbst nicht. In dieser Lebensphase zieht Anton ein. Nicht als Lösung, nicht als Rettung, sondern als Gegenüber.
Durch die Beziehung zu ihm entsteht etwas Neues: Verantwortung, die sich sinnvoll anfühlt. Aufmerksamkeit, die nicht laut ist. Nähe, die nichts fordert. Während Sorge, Angst und Unsicherheit weiter da sind, verändert sich der Umgang mit ihnen. Kontrolle weicht langsam Vertrauen. Festhalten wird zu Loslassen. Und aus dem Wunsch, alles im Griff zu haben, wird die Fähigkeit, da zu bleiben, auch mit Müdigkeit, Angst und offenen Fragen.
Das Buch zeigt, dass psychische Probleme und chronische Krankheit nicht verschwinden müssen, damit Beziehung, Liebe und Tiefe möglich sind. Es erzählt von einem gemeinsamen Wachsen, bei dem nichts perfekt wird, aber vieles echter.
Hanna Hoffmann ist ein feinfühliger, beobachtender Mensch mit einem starken Gespür für Zwischentöne. Sie nimmt Stimmungen wahr, bevor sie ausgesprochen werden, und braucht Tiefe mehr als Lautstärke. Ruhe ist für sie kein Rückzug, sondern ein Ort, an dem Klarheit entstehen darf.
Sie glaubt nicht an schnelle Antworten, sondern an Prozesse. An Entwicklung, die Zeit braucht. An Nähe, die nicht kontrolliert werden muss. Ihr Blick richtet sich nach innen, nicht aus Unsicherheit, sondern aus Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
Hanna Hoffmann ist jemand, der lieber fühlt als erklärt, lieber bleibt als bewertet. Sie schätzt Echtheit, leise Stärke und das Vertrauen darauf, dass nicht alles benannt werden muss, um Bedeutung zu haben.
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