Zinnern ist Erinnern, das hält: nicht Silber, mattes Metall. Frank Napierallas Gedichte führen vom Du und vom Meer zum Staub, zur Letter, zur Hand, die setzt, und zum Satz, der den Schein kappt. Vier Kammern- Herz und Meer, Staub und Wind, Stille und Stimme, Schein- eine Bewegung: was bleibt, wird geprägt oder verweht. Knapp, männlich im Schluss, ohne Trostsatz. Lyrik, die misst.
Frank Napieralla wuchs in Rostock auf. Als junger Mann zog er nach Lübeck, wo er ein Vierteljahrhundert lebte, bis er dann Berlin als seinen lebensmittelpunkt wählte.
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