Als nach sieben Jahren eine Frau aus seiner Vergangenheit plötzlich wieder in sein Leben tritt, kehren nicht nur alte Gefühle zurück. Erinnerungen, Ängste und verborgene Teile seiner eigenen Geschichte beginnen, sich miteinander zu vermischen. Zwischen Hoffnung und Verzweiflung sucht Simon nach einem Weg zurück ins Leben. Doch je näher er der Wahrheit über sich selbst kommt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Erinnerung und Wirklichkeit. Ein psychologisch-surrealer Roman über Liebe, Verlust, innere Abgründe und die Frage, was bleibt, wenn etwas niemals wirklich verschwunden ist.
Sonja Paredes Pernía, geboren 1969, schreibt Psychothriller und surreale Romane über Menschen in den Zwischenräumen der Realität. Ihre Figuren bewegen sich dort, wo Gewissheiten brüchig werden, wo Innen- und Außenwelt ineinander kippen und das Vertraute seine Selbstverständlichkeit verliert. In ihren Geschichten geht es um Angst und Liebe, Erinnerung, Schmerz, Schuld und um psychische Ausnahmesituationen - und um das, was sich nicht festhalten lässt, selbst dann nicht, wenn es längst vergangen erscheint.
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