Der junge Kamelhirte Ali lebt in einer abgelegenen Oase am Rande der Sahara. Von Weihnachten hat er als Muslim kaum eine Vorstellung - bis er von seinem Freund Samir einen Flaschengeist gewinnt, der seine Besitzer jedes Jahr zur Weihnachtszeit in die weite Welt entführt. Ohne jede Vorbereitung wirft der Weihnachtsgeist Ali, Samir und manchen Unbeteiligten mitten hinein ins weihnachtliche Geschehen - und manches Fest hätte ohne sie wohl einen ganz anderen Verlauf genommen. Wer ist eigentlich das Christkind? Und warum liegt das Jesuskind im Stroh? "Ali und der Weihnachtsgeist" lädt dazu ein, die eigene Kultur mit anderen Augen zu betrachten, Weihnachtsbräuche in anderen Ländern kennenzulernen und nebenbei einiges über das Leben in der Wüste zu erfahren. Das Buch erzählt eine durchgehende Geschichte, zugleich sind die einzelnen Episoden in sich abgeschlossen. So eigenen sie sich zum etappenweise Vorlesen in der Adventszeit, in der Familie ebenso wie in der Schule.
Die Autorin war von 2002 bis 2011 als freie Mitarbeiterin für die Mettmanner Ausgabe der Rheinischen Post tätig. Neben vielen anderen Themen berichtete sie über Veranstaltungen in der Adventszeit und über Begegnungen zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen, darunter auch Tage der offenen Moschee. Besonders Gespräche und Interviews mit dem ehemaligen Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und Autor mehrerer Bücher über den Dialog der Kulturen und Religionen, gaben einen wichtigen Anstoß zu der Idee "Ali und der Weihnachtsgeist". Bereits damals entstanden die ersten Kapitel. Viele Jahre später, in einer Zeit, in der gesellschaftliche und kulturelle Gegensätze wieder stärker in den Vordergrund rücken, entschloss sie sich, die Geschichte zu vollenden. Entstanden ist ein Buch, das mit Fantasie und Humor neugierig auf andere Lebenswelten machen und zeigen möchte, wie bereichernd es sein kann, Vertrautes einmal mit anderen Augen zu betrachten.
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